Was versteht man unter Depressionen?

Das Wort Depression stammt aus dem lateinschen "deprimere" = niederdrücken.

Typische Symptome einer Depression sind:

anhaltende, gedrückte Stimmung, Antriebshemmung, eingeengte Gedanken, Gedankenkreisen, Verlust an Freude und Interesse, ein möglicher Rückgang von sexuellem Verlangen, Schlafstörungen. gelegentlich frühmorgendliches Erwachen oder allgemein ein gestörter Schlafrhythmus, ein vermindertes Selbstwertgefühl, Konzentrationsstörungen Ohnmachtsgefühle etc.

Betroffene fühlen sich oft hilflos ihren Stimmungen ausgeliefert und haben wenig Hoffnung auf positive Veränderung. Die Zukunftsperspektive ist oft pessimistisch. Es besteht auch die Möglichkeit, dass eine Depression von anderen Erkrankungen überdeckt ist - dann spricht man von einer sog: "Larvierten Depression". Das heißt, es besteht die Möglichkeit, dass sich die Depression hinter Rücken,- Kopf,- Gelenks,- Muskel,- oder Nervenschmerzen versteckt.

Manchmal kann sich eine Depression auch hinter Engegefühlen im Brustbereich Schwindel, Appetitmangel, Gewichtsverlust oder Adipositas, Depersonalisation, Schlafstörungen, Neigung, zu Schweißausbrüchen und Erschöpfungszuständen - vor allem morgens, Unterleibsbeschwerden
oder Störungen der Sexualfunktion verbergen.

 

Ursachen einer Depression

Eine Depression kann mit bestimmten neurobiologischen Veränderungen im Gehirn zusammenhängen. Dabei kann der Botenstoff Serotonin eine mögliche Rolle spielen. Negative frühe Kindheits,- und Beziehungserfahrungen sind für die Entstehung einer Depression unbestritten.

 

Behandlung von Depressionen

Die Personenzentrierte / Klientenzentrierte Psychotherapie als Gesprächspsychotherapie kann zur Entlastung und in Folge zur Linderung des Leidens beitragen. Dabei kann jedoch aufgrund der unterschiedlichen Persönlichkeiten und Erkrankungsformen nicht vorausgesagt werden, wie lange Therapie notwendig ist. Es ist dabei auch zu bedenken, dass parallel dazu eine Konsultation eines Facharztes für Psychiatrie erforderlich sein kann und entsprechend Antidepressiva verschrieben werden.

Psychotherapie DDr. Anton Wambach